Japanische Gärten - Orte der Ruhe und Meditation

Japanische Gärten strahlen eine ganz besondere Ruhe aus, die sehr harmonisch wirkt. Durch das Zusammenspiel verschiedener Elemente entsteht ein Bild voller Harmonie und Symbolik, das schlicht aber Elegant ist. Ein sehr wichtiges Prinzip des japanischen Garten ist auch, dass er ein Ort der Ruhe und der Meditation sein soll, in dem man sich wohl fühlt. Alle Elemente sind in diesem Garten im Einklang. Beim japanischen Garten gilt: „Weniger ist mehr“ und so wird er meist selbst, oder von einem Gartengestalter der auf Japanische Gärten spezialisiert ist, mit schlichten, aber oft mit vielen kleinen atemberaubenden Dekorationselementen gestaltet. Daher ist es für den europäischen Gartenbesitzer einfacher, sich einen japanischen Garten anzulegen. Wenn die wichtigsten Elemente wie Steine, Bepflanzung und eine Wasserstelle geschaffen werden, erstrahlt der Garten bald im japanischen Flair.

Japanische Gärten sind nicht nur für Liebhaber ein beliebtes Ziel für Auflüge oder Gartenreisen. Entdecken Sie auf unserer Karte Japanische Gärten in Europa.

Geschichte

Die Ursprünge der Gärten liegen um das Jahr Null herum und führen auf den Taoismus und das Prinzip Yin und Yang zurück. Ab 1615 sind die ersten Gärtner bekannt, die diese Tätigkeit als Beruf ausübten.

Japanische Gartentypen

Traditionell gibt es folgende Arten von japanischen Gärten. Lesen Sie mehr über die 4 japanischen Gartenstile.

  • Wandelgarten
  • Steingarten
  • Teegarten
  • Paradiesgarten

 

Gestaltung des Japanischen Gartens

Japanische Gärten sind bis ins Detail geplant. Sie harmonisieren mit der Umgebung und sind so angelegt dass Besucher zahlreiche Entdeckungen machen können. Ein Blick aus einer anderen Perspektive erschafft einen ganz neuen Eindruck des Gartens. Dieser Effekt wird durch asymmetrische, dezentrale Anordnung erreicht. Die Wege sind meist uneben; gerade Wege werden nur verwendet um den Blick in eine bestimmte Richtung zu lenken. Oftmals mit Sitzgelegenheiten versehen soll man den Garten auf sich wirken lassen und betrachten. Eine Sonderform des Japanischen Gartens ist der Zen Garten, bei der eine Miniaturlandschaft dargestellt wird.

Der Bonsai - Garten

Eine Besonderheit im Japanischen Garten bildet der Bonsai.

Mit Hilfe verschiedener Maßnahmen erreicht man bei diesem Miniatur-Baum die gewünschte Größe und Wuchsform. (Wurzel- und Blattschnitt, Drahtung) Der Baum wächst in einer Schale, die einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtkunstwerks darstellt und sorgfältig ausgewählt wird. Die Bäume können bei professioneller und guter Pflege sehr alt werden.

für einen Bonsai eignen sich unter anderem die folgenden Baumarten:

  • Ahorn
  • Apfel
  • Kiefern
  • asiatische Ulmenarten
  • Japanische Aprikose
Bonsai

In Europa werden vorwiegend einheimische Baumarten verwendet, da sie sich ebenfalls gut für die Bonsaizucht eignen, bereits an das Klima gewöhnt sind und somit auch das ganze Jahr über im Freien stehen können.