Die Königin der Blumen und das Symbol der Liebe

Rote Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, Freude und Jugendfrische. Bewunderung und Respekt sind jedem Gärtner eines Rosengartens gewiss, denn das Anlegen eines Rosengartens ist eine Herausforderung. Es gilt die Balance zu halten zwischen fantasievoller Gestaltung und farblicher Harmonie – mithilfe fundierter Kenntnissen über verschiedene Sorten und botanische Herausforderungen. Doch ist der Garten einmal angelegt haben sich alle Mühen gelohnt – das Ergebnis ist atemberaubend, die Pflege und Erhaltung nun unkompliziert, denn Rosen sind tatsächlich bescheiden in ihren Ansprüchen.

Die Rose spricht alle Sprachen der Welt. – Ralph Waldo Emerson

 

Die Familie der Rosengewächse

Rosen sind Gattungen der Familie der Rosengewächse. Diese umfasst 100 bis 250 Arten. Rosen sind durch ihre eindeutigen Merkmale: Stacheln, Hagebutten (Frucht der Rose) und unpaarig gefiederte Blätter gut abgrenzbar innerhalb dieser Gattung.

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Rosengärten auf der Karte
Prachtvolle Rosen - Zierde in jedem Garten

Der Rosengarten rund ums Jahr - Tipps für jede Jahreszeit

Wer aus seinem Rosengarten eine prachtvolle Oase gestalten möchte mit unzähligen Blüten, der muss rund ums Jahr ein wenig Zeit und Arbeit bei der Pflege investieren um Krankheiten und Schädlinge zu vermeiden. Der Rosenschnitt und das Düngen sind die wichtigsten Pflegemaßnahmen im Rosengarten. Die Zucht und Pflege einer Rose sind für den Gärtner eine Herausforderung, die wenn sie angenommen wird, reichlich belohnt wird. Vielleicht finden Sie in unseren Tipps und Tricks noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp für Ihren NutzZier– oder Balkongarten.

Der Rosengarten im Frühjahr

Die Rose erwacht aus ihrem tiefen Winterschlaf. Die ersten Pflegemaßnahmen des Jahres beginnen nun. Sobald mit keinem Dauerfrost mehr zu rechnen ist kann man den Winterschutz abnehmen. Nun wird sorgfältig geprüft wie die Pflanzen den Winter überstanden haben. Gibt es Triebe die Schaden genommen haben? Diese werden beim Frühjahrsschnitt entfernt. Der erste Pflegeschnitt und zugleich Hauptschnitt der Rosen, der Frühjahrsschnitt, wird nun durchgeführt. Dieser Schnitt dient hauptsächlich dazu die beschädigten Triebe zu entfernen und als Formschnitt. Das ganze Frühjahr über müssen Rosen regelmäßig gepflegt und gegossen werden. Auch ein Auflockern der Erde und düngen mit einem Langzeitdünger sind Arbeiten die im Frühjahr notwendig sind. Bei Schädlingsbefall heißt es schnell reagieren. Bemerkt man diesen schnell genug dann ist es häufig nicht notwendig Chemie anzuwenden. Neue Rosenpflanzen können im Frühjahr ebenfalls eingepflanzt werden, auch wenn die Hauptzeit dafür der Herbst ist.

Mehr über den Rosenschnitt im Frühjahr

 

Der Rosengarten im Sommer

Die Rose steht in ihrer vollen Pracht – sie blüht üppig und verströmt einen betörenden Duft. Wurde der Frühjahrsschnitt korrekt durchgeführt kann man sich nun lange an zahlreichen Blüten erfreuen. Durch den Sommerschnitt, der nach der Blütezeit durchgeführt wird, bekommt die Rose einen neuen Wuchsanreiz und neue Blüten und Triebe werden somit gefördert. Auch Krankheiten kann man durch einen korrekten Schnitt vorbeugen. Beim Sommerschnitt schneidet man die schwachen Triebe stärker zurück und die Haupttriebe nur leicht. Wildtriebe werden gänzlich entfernt. Rosen sollten im Sommer bei heißem Wetter regelmäßig ein bis zweimal pro Woche gegossen werden. Junge und neu gepflanzte Pflanzen sollte man hierbei besonders große Beachtung schenken da ihre Wurzeln noch nicht weit in die Erde hinein reichen und sie mehr Wasser benötigen. Nach der ersten Blüte ist eine weitere Düngung notwendig. Auch der Boden sollte im Sommer regelmäßig aufgelockert werden.

Der Rosengarten im Herbst

Der Herbst ist die beste Zeit um neue Rosenpflanzen einzusetzen. Wird dies im Herbst durchgeführt dann sind die Pflanzen in der Blütezeit im nächsten Jahr schon kräftig und gesund. Im Herbst sollte man darauf achten die Rose zur Ruhe kommen zu lassen damit sie sich auf den Winter vorbereiten kann und den Stoffwechsel nun verlangsamt. Nun ist es wichtig weniger zu gießen und nach dem ersten Frost den Herbstschnitt durchzuführen. Alle Blüten und Knospen müssen vor dem Winter entfernt werden. Gedüngt darf im Herbst nicht mehr werden. Der Schnitt im Herbst ist ein wichtige Maßnahme um Krankheiten vorzubeugen. Er ist auch ein wichtiger Winterschutz für die Pflanze. Das Laub wird durch diesen Schnitt verringert. Ein Bodenschutz aus angehäufter Erde, Kompost oder Tannenzweigen schützt die Pflanze vor starkem Frost, eisigem Wind und Austrocknung.

Der Rosengarten im Winter

Im frühen Winter ist die Einpflanzung neuer Rosenpflanzen noch möglich. Rosen sollten im Winter nicht gegossen werden, denn bei mildem Wetter könnte Sie Triebe entwickeln. Der nächste Frost schädigt die jungen Triebe und schadet der ganzen Pflanze. Als Schutz vor Frost können hochstämmige Rosen mit Jutesäcken abgedeckt werden. Wurde im Herbst noch kein Bodenschutz aus Tannenzweigen angebracht sollte dies nun nachgeholt werden. Kletterrosen müssen im Winter gestützt werden. Bei großem Schneefall müssen diese abgekehrt werden um nicht unter der schweren Last zu leiden.

Rosen richtig gießen

  • Junge und frisch gesetzte Pflanzen benötigen mehr Wasser
  • Bei heißem Wetter – regelmäßiges Gießen1-2 mal pro Woche
  • 2-3 Gießkannen pro Pflanze an heißen Tagen
  • Im Spätsommer weniger gießen um Wachstum zu verringern
  • Nicht nur oberflächlich wässern, sondern viel damit das Wasser in die tiefen Bodenschichten gelangt
  • Das Wasser nicht über die Blätter gießen
  • Nicht während der Mittagszeit gießen
  • Rosen abends nicht mit Wasser besprühen 
Richtiges bewässern mit Gießkanne

 

 

Berühmte Rosarien in Europa

Ein Rosarium ist ein hauptsächlich mit Rosen bepflanzter Park oder Garten, der für die Öffentlichkeit geöffnet ist und zur Sammlung von Rosenarten und – sorten aus der ganzen Welt dient.

  • Europa Rosarium Sangerhausen (DE)
  • Deutsche Rosarium Dortmund (DE)
  • Rosengarten Zweibrücken (DE)
  • Roseraie du Parc de Bagatelle (FR)
  • Rosarium Baden (AT)
  • Rosarium Bad Sauerbrunn (AT)
  • Rosengarten „Stein und Rose“ Kaisersteinbruch (AT)

Geschichte

Ursprünglich im Mittelalter aus dem Orient nach Europa gebracht, sind Rosen heute bis Island und Nordskandinavien verbreitet. Nur eine einzige Rosenart kommt natürlich sowohl in Europa als auch in Nordamerika vor. (Rosa acicularis). Rosen bevorzugen ein klimatisch begünstigtes Klima und kommen in entsprechenden Gebieten vor. (Schweizer Jura, thüringische Kalkhügelländer, Veltlin, Unterengadin)

Als rein Europäische Rosen gelten:

  • Alba-Rosen (Rosa alba)
  • Damascena-Rosen (Rosa damascena)
  • Gallica-Rosen (Rosa gallica)
  • Zentifolien
  • Moosrosen

Gestaltungsmöglichkeiten mit Rosen

  • Romantischer Rosengarten
  • Rosenweg
  • Ton – in – Ton angelegter Rosengarten
  • Gartengestaltung mit Rosen in Töpfen
  • Anlage mit Begleitpflanzen
  • Integration der Hauswand in den Rosengarten
  • Wildrosengarten

Ergänzende Elemente die mit einem Rosengarten gut harmonieren.

  • Wasserspiel
  • Plastik
  • Rosenkugeln
  • Objekte aus Metall

Camera IconEindrücke aus Rosengärten