SCHWEIZ - Besondere Rolle in Europa

Viele Berühmtheiten wie Wilhelm Tell, Carl Gustav Jung, Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt stammen aus der Schweiz. Albert Einstein erkannte die Qualitäten der Schweiz und hat im Jahre 1900 das Bürgerrecht der Stadt Zürich erworben.
Die Schweiz mit ihrem Grundsatz der Neutralität ist bekannt für ihre besondere Rolle inmitten von Europa. Auch ansonsten gibt es einige Besonderheiten in diesem Land: so legt die Schweiz zum Beispiel keine Bundeshauptstadt fest, die 6 Hautpstädte der Schweiz sind Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern und Winterthur. Der Sitz des Parlaments und der Regierung liegt in Bern. Eine weitere Besonderheit der Schweiz sind die 4 Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Der größte Teil der Bevölkerung spricht Deutsch, gefolgt von Französisch und Italienisch. Rätroromanisch wird immer mehr vom Deutschen verdrängt und wird inzwischen nur noch von ca. 0,6% der Bevölkerung gesprochen.
Wer bei der Schweiz nur an Alpen, Schokolade Käse und das berühmte Schweizer Taschenmesser denkt hat seine Kultur und die Vielfalt der Gärten unterschätzt.

Camera IconDas ist die Schweiz

Die Schweiz - Zentrum Europas

Die Schweiz liegt im Zentrum Europas und grenzt an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich. Mehr als ein Drittel der Gesamtfläche der Schweiz wird landwirtschaftlich genutzt. In den Wäldern der Schweizer Alpen dominieren die Nadelhölzer, die eine wichtige Rolle im Lawinen- und Hochwasserschutz spielen. In den Gebieten Jura, Mittelland und auf der Alpensüdseite kommen hauptsächlich Laubmischwälder und Laubwälder vor. Die Region Tessin, die auf der Alpensüdseite liegt, gibt es Besonderheiten: hier kommen weitläufige Kastanienwälder vor, und nahe des Lago Maggiore wachsen als Zierpflanzen Palmen.

Landschaften und Klima

Die Schweiz wird in 3 Hautplandschaften eingeteilt: Jura, Mittelland, Alpen und die Voralpen. Bedingt durch die Alpen gibt es auch mehrere Wetterlagen. Nördlich der Alpen herrscht mitteleuropäisches Klima, während das Klima südlich der Alpen mediterran ist.

Die Seen der Schweiz

Die größten und bekanntesten Seen der Schweiz werden mit den jeweiligen Nachbarländern geteilt: der Genfer See (Frankreich), der Bodensee (Österreich und Deutschland) und der Lago Maggiore (Italien). Die Seen und Flüsse der Schweiz sind für zahlreiche Wasservögel wichtige Überwinterungs- oder Rastgebiete.

Das Schweizer Bergland

Das Schweizer Bergland ist besonders imposant – gibt es doch 73 Viertausender, 1.161 Dreitausender und 2.132 Zweitausender unter ihnen. In Summe gibt es über 3.350 Gipfel. Der weltweit bekannteste Berg der Schweizer Alpen ist das Matterhorn, das auch das Wahrzeichen der Schweiz ist. Das Matterhorn ist die meistfotografierte Touristenattraktionen der Schweiz. Der Berg befindet sich auf schweizerischem und italienischen Staatsgebiet. Interessant ist auch das der Gipfel des Matterhorns die Vorlage für die Hersteller der bekannten Schokolade „Toblerone“ lieferte.

Der Schweizerische Nationalpark

Größtes Naturschutzgebiet der Schweiz

Die Schweiz besitzt einen Nationalpark – den „Schweizerische Nationalpark“, der mit einer Größe von 170 km² zu dem größten Naturschutzgebiet der Schweiz zählt. Der im Jahre 1914 gegründete Nationalpark liegt im Osten der Schweiz. Er gilt als ältester Nationalpark der Alpen. Im Jahr 1979 wurde der Park zusätzlich zum UNESCO Biosphärenreservat ernannt. Der Nationalpark verfolgt das Ziel die Natur ohne Eingriffe des Menschen sich selbst zu überlassen um den ursprünglichen Zustand der Natur wiederherzustellen. Im Park sind daher Eingriffe wie Bäume fällen, Tiere jagen, Wiesen mähen oder sonstige kontrollierende Tätigkeiten strengstens verboten. Besucher dürfen die vorgegebenen Wege nicht verlassen und sich nur auf dem 80km langen Wegenetz bewegen und sind sozusagen Beobachter der Natur.

 

 

 

Schweizer Nationalpark

Die Schweiz als Reiseland

Matterhorn und Rheinfall

Zahlreiche Besucher genießen jedes Jahr das einzigartige und imposante Bergpanorama der Schweiz. Auch kulturell hat die Schweiz vieles zu bieten. So kann man in Basel eine der am besten erhaltenen Altstadt Europas genießen, im Nobelort Riehen im bedeutendsten Museum der Schweiz Werke von Picasso, van Gogh oder Cézanne bewundern, in La Chaux-de-Fonds, der Heimatstadt der Uhrmacherei das internationale Uhrenmuseum besuchen. Die malerische Stadt Montreux – direkt am Genfersee gelegen ist für sein jährliches Jazzfestival weltberühmt, und ein wenig südlich von ihr liegt eingebettet zwischen dem Genfersee und den Bergen das märchenhafte und berühmte Schweizer Schloss Chillon. In Bern kann man die weltweit größte Sammlung von Paul Klee bewundern und die 6 km langen Arkaden, die unter dem Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe stehen, bewundern. Doch die wohl bekanntesten Attraktionen der Schweiz sind das Matterhorn und der Rheinfall – der größte Wasserfall Europas.

Die Besonderheiten der Schweizer Küche

Denkt man an die Schweiz hat man sofort Schweizer Schokolade, Käse und Züricher Geschnetzteltes vor Augen. Doch kulinarisch hat die Schweiz viel mehr zu bieten. Viele Gerichte kommen aus der Schweiz bei denen man zuerst nicht daran denkt – zum Beispiel das Birchermüesli, aus der Südschweiz Polenta und Maroni, die bekannte Rüeblitorte, Rösti, (Käse-) Fondue oder Raclette. Als Nationalspeise der Deutschsprachigen Schweiz gilt die Rösti – ein aus geriebenen Kartoffeln in der Pfanne gebackener Kuchen. Er besteht, im Unterschied zu den in Deutschland und Österreich bekannten Reibekuchen oder Kartoffelpuffer, nur aus Kartoffeln und kommt ohne Zusatz von Mehl oder Ei aus. Dieses Gericht kommt sowohl als Gericht bei den einfachen Bauern als auch in Gourmetrestaurants auf den Tisch.
Große Tradition hat in der Schweiz die Herstellung von Schokolade und Käse. Unzählige Schokolade und Käsesorten und Arten werden in der Schweiz produziert. Auch der Schweizer Wein aus einem der Weinanbaugebiete – die es nahezu in jedem Kanton gibt sind überaus hochwertig. Sie werden kaum exportiert, und sind daher nahezu unbekannt und dem Genuss im eigenen Land vorbehalten.

Die Gärten der Schweiz

Schöne Parkanlagen laden Besucher ein die Gärten der Schweiz näher kennen zu lernen. Sei es die Mammutbäume im Palazzo Salis zu betrachten, in der Orangerie Elfenau zu lustwandeln, im Klostergarten Allerheiligen in Schaffhausen den Kräutergarten genau unter die Lupe zu nehmen, den Lebensbaum im Schlosspark Andelfingen zu betrachten, ein Picknick im größten Landschaftsgarten der Schweiz, dem Rieterpark in Zürich zu machen, im Garten der Insel Brissago im Lago Maggiore Pflanzen aus aller Welt zu bewundern. Es gibt viele Gärten in der Schweiz zu entdecken – bekannte, große und berühmte aber auch versteckte und kleine private Gärten.