Das Gold des Gärtners und seine Produzenten

Was wären die Pflanzen ohne eine besondere Erde, die alle notwendigen Nährstoffe enthält? Der Kompost, das Gold des Gärtners und die Regenwürmer, seine fleißigen Helfer auf den Weg dorthin.

shutterstock_64846279

Unermüdlich bei der Produktion von Kompost sind der rote Kompostwurm (Eisenia foetida) und der Große Regenwurm (Lumbricus terrestris). Sie wandern überall ein, wo Haushaltsabfälle vor sich hin rotten, zusätzlich haben sie viele andere Kleintiere, z. B. Asseln und Tausendfüßler, als Helferlein.

Der rote Kompostwurm

"Eisenia fetida HC1" by Holger Casselmann - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eisenia_fetida_HC1.jpg#/media/File:Eisenia_fetida_HC1.jpg "Eisenia fetida HC1" by Holger Casselmann - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eisenia_fetida_HC1.jpg#/media/File:Eisenia_fetida_HC1.jpg

Die vom roten Kompostwurm hergestellte Gartenerde ist allerdings zu scharf für Aussaat- und Pflanzbeete, sie würde die Keimung der Saaten verhindern und Jungpflanzen anfällig für Krankheiten und Schädlinge machen, auch der Geschmack der Pflanze würde leiden, sofern sie überhaupt gedeiht. Das alles sind eindeutige Erscheinungen von Überdüngung.
Der frische Kompost ist jedoch sehr gut geeignet als dünn aufgebrachter Flächenkompost, der leicht in die Erde eingearbeitet wird. So kann er seine hervorragenden Eigenschaften nutzbringend ausspielen.

Der große Regenwurm

„Lumbricus terrestris“ von Foto Michael Linnenbach - From the German Wikipedia. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 „Lumbricus terrestris“ von Foto Michael Linnenbach - From the German Wikipedia. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Der Große Regenwurm, der besonders bei nassem Wetter aus seiner Unterwelt hochtaucht und den jedes Kind kennt, ist unser nützlichster Helfer, um den Boden fruchtbar und locker zu machen. Er ist keinesfalls ein Schädling, denn er frißt keine lebenden Wurzeln. Totes Material ist seine Nahrung und daraus produziert er mit Nährstoffen angereicherten erdigen Kot für einen fruchtbaren, lockeren, ausgeglichenen Boden.

Was bleibt zu tun?

Wir müssen diese wertvollen Tiere schützen und versuchen, dadurch ihren Bestand zu vergrößern.