Früchtebrot

Das Früchtebrot gehört einfach in die (Vor-) Weihnachtszeit. Es ist ein ideales kleines Mitbringsel und bei Groß und Klein beliebt.

Früchtebrot

Früchtebrot

Das Früchtebrot wurde im Alpenraum Mitteleuropas früher zur Adventszeit mit getrockneten Birnen ( bayrisch/österreichisch: Kletzen, alemannisch: Hutzeln) verfeinert. Durch den steigenden Wohlstand und Import anderer Trockenfrüchte reicherte man später das süße Brot mit Feigen, Datteln, Rosinen, Marillen, Zwetschken, Orangeat und Zitronat an. Auch Wal- und Haselnüsse werden gerne in das Brot eingebacken.

Und so geht´s:

Birnen, Zwetschken, Marillen und Feigen in gut 1/2 l Wasser etwa 5 Std. einweichen. Das Einweichwasser abgießen und aufbewahren. Die Trockenfrüchte grob schneiden. Das Mehl in einer Schüssel mit 4 Packungen Trockenhefe (28 g), 5 dag Zucker und dem leicht erwärmten Einweichwasser zu einem dicken Brei rühren. Diesen ca. 15 Min. gehen lassen. Honig und Rum hinzu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Trockenfrüchte, Hasel- und/oder Walnüsse (unzerkleinert) und Rosinen gut unterkneten und an einem warmen Ort zugedeckt 1-2 Std. gehen lassen. Aus dem Teig kleine Laibe oder Striezel formen und auf das gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, nochmals 1/2 – 1 Std. gehen lassen. Anschließend bei 170° Heißluft auf der untersten Schiene 45 – 60 Min. backen. Während des Backens öfters mit Honigwasser bestreichen.

 

Sie brauchen:


  • 500 g Weizenvollkornmehl
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 l Einweichwasser
  • 28 g Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Rum
  • 500 g gemischte Trockenfrüchte (Birnen, Zwetschken, Marillen, Feigen)
  • 125 g Hasel-/Walnüsse
  • 125 g Rosinen
  • 1 EL Honig mit 5 EL Wasser vermischt zum Bestreichen