Garten für die Seele

Meditationsgarten - Ruhepol im Garten

Ein Ort zum Verweilen und Entspannen im eigenen Garten schaffen, einen Ort der Ruhe und Harmonie in Einklang mit der Natur. Für die Anlage eines Meditationsgartens muss man nicht zwangsläufig spirituell sein. Einen kleinen Ruhepol im eigenen Garten zu schaffen ist für die meisten Gartenbesitzer erstrebenswert. Wo für den einen die Hängematte genügt schaffen sich andere kleine Oasen in denen sie sich bewusst von der Hektik und Schnelllebigkeit des Alltags zurückziehen können. Auch wenn der Meditationsgarten nicht zur Meditation oder für Körperübungen wie Yoga, Qui Gong oder ähnliche genutzt wird so bildet er einen wichtigen Rückzugsort in dem man vom Alltag abschalten und den Augenblick genießen kann. Für die Errichtung eines Meditationsgartens ist keine Umgestaltung des gesamten Gartens notwendig. Es genügt einen kleinen Teil des Gartens zu verändern. Wichtig hierbei ist dass es sich um einen geschützten, abgeschirmten Bereich handelt. Dieser Teil des Gartens, idealerweise wird der hintere Teil des Gartens gewählt, sollte vom übrigen Garten abgegrenzt sein. Mit einem ansprechenden Sichtschutz durch hohe Gräser oder Bambus gelingt die Abgrenzung auf besonders attraktive Art.

Gestaltung

Bei der Gestaltung des Gartens sollte man besonderes auf eine stimmige und ruhige Atmosphäre achten. Kleine Wasserflächen oder ein sanft tröpfelnder Brunnen sorgen für eine ruhige und meditative Grundstimmung. Natursteine für einen Gartenweg oder eine Sitzfläche eignen sich hervorragend und bilden ein stimmiges Bild. Mit Hilfe von größeren Steinen können für eine Geh-Meditation Spiralen im Gras gestaltet werden. Dies ist jedoch nur bei entsprechender Gartengröße empfehlenswert. Die Geh-Meditation ist besonders alltagstauglich und überaus effektiv. Achtsames Gehen kombiniert mit tiefer ruhiger Atmung wirkt Wunder und sorgt für tiefe Entspannung binnen kurzer Zeit. Wird sie barfuß durchgeführt kann sie mit allen Sinnen genossen werden. Möchten Sie ihrem Garten einen Hauch Exotik verleihen legen Sie einen kleinen Zen-Garten an. Hierfür wird eine Fläche mit glatt gerechten Kieselsteinen angelegt in deren Mitte größere Steine positioniert sind.

Geh-Meditation im Garten, by marketing deluxe, flickr.com

Bepflanzung

Pflanzen die die Sinne anregen durch ihren angenehmen Geruch wie etwa Kräuter oder ihr schönes Aussehen finden ihren Platz im Meditationsgarten. Besonders gut eignen sich bei den Kräutern Lavendel, Rosmarin oder Melisse, deren Düfte für Entspannung sorgen. Auch auf ausreichend schattenspendende Pflanzen oder Bäume sollte geachtet werden – gerade im Sommer ist das von Vorteil um den Garten auch tagsüber nutzten zu können. Generell gilt es aber mit der Bepflanzung etwas zurückhaltender zu sein – viele verschiedene und besonders üppig blühende Pflanzen können unruhig wirken. Hier gilt: Weniger ist mehr.

Meditationsgarten, by marketing deluxe, flickr.com

Den Augenblick genießen

Ist der Garten erschaffen heißt es genießen. Sei es mit einer Meditation bei Sonnenaufgang um für einen idealen Start in den Tag zu sorgen, mit einer Geh-Meditation zwischendurch für Erdung zu sorgen, und abends den Tag mit entspannenden Yogaübungen zu beenden. Oder einfach sich am Anblick des Gartens zu erfreuen und zu entspannen. Genießen Sie jeden neuen Tag in ihrem Meditationsgarten und bald schon merken Sie die positive Wirkung für Geist und Seele.

Energieinsel und Meditation im Paradiesgart´l erleben

Autor

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