Holundersuppe mit Grießklößchen

Die schwarze Holunderbeere eignet sich für viele gesunde und schmackhafte Rezepte

schwarze Holunderbeere

Aus alter Zeit: Holundersuppe mit Grießklößchen

Die Wildfrucht (Sambucus nigra) war bereits in prähistorischer Zeit überall verbreitet; schon in Steinzeitausgrabungen fand man ihre Kerne. In späteren Zeiten der Seßhaftwerdung fehlte in keinem Hof der Holunderbusch. Sagen, Märchen, Volks- und Liebeslieder erwähnen ihn häufig.

Die reifen, schwarzen, Vitamin C – reichen Dolden werden von August bis Oktober in Wäldern, Gebüsch, Hecken und Parks gesammelt und zu Suppen, Säften, Gelee und Marmelade verarbeitet.
Im Volksmund gilt es als Unheil bringend einen Holunderbaum zu fällen oder auszugraben.

Die Beeren und deren Saft erhöhen die Ausscheidung der Nieren.

Und so geht´s:

Alle Zutaten(außer dem Stärkemehl) für die Suppe in einem Topf aufkochen lassen und die Apfelscheiben kurz köcheln lassen und mit Zucker abschmecken. Stärkemehl mit etwas kaltem Wasser anrühren, zur Suppe geben und diese nochmals aufkochen lassen.

Für die Grießklößchen Milch, Butter, Salz und Zucker aufkochen, den Grieß langsam einrieseln und aufkochen lassen. Rühren, bis sich der Grießkloß vom Topfboden löst. Den Topf vom Herd nehmen und die Eier zügig unterrühren, Nockerln abstechen und in der Holundersuppe einige Minuten ziehen lassen. Anschließend die Zimtstange entfernen.

Diese Köstlichkeit kann warm oder als Kaltschale genossen werden.

Sie brauchen:


Für die Suppe

  • 0,5 l  Holunderbeerensaft (Entsafter)
  • Einige Apfelscheiben
  • 0,5 l Wasser
  • Zucker nach Geschmack
  • 1/2  Bio-Zitrone: Saft + Abgeriebenes
  • 1 Zimtstange
  • 1 1/2 EL Stärkemehl

Für die Grießklößchen:

  • 0,4 l Milch
  • 150 g VK-Grieß
  • 1 EL Butter
  • 2 Eier
  • 1 TL Zucker
  • Prise Salz