Mädesüss-Sirup

Sirup mit feinem leicht honig-mandelartigen Aroma

Mädesüss - Sirup

Vor 2 Jahrhunderten wurde Mädesüß neben Minze, Lavendel, Salbei und Thymian als “Streukraut” auf dem Boden der Wohnräume ausgestreut und abends wieder weggekehrt. Dies war eine gängige Merhode um Ungeziefern wie z.B. Flöhen den Garaus zu machen und um mit seinem Duft gegen diverse Beschwerden zu helfen (Aromatherapie im besten Sinne). Das angenehm riechende blühende Kraut war ausserdem früher Bestandteil von Hochzeitskränzen und wurde als Würzkraut für Bier, Met und Wein verwendet.

Marmelade, eingekochten Früchten und Sirup verleiht Mädesüß ein leichtes honig-mandelartiges Aroma.

Mädesüß-Tee wird als sanftes (Kopf-)Schmerz- und Fiebermittel verwendet. Aus den Blütenknospen wurde Salizylsäure gewonnen; heute wird diese synthetisch hergestellt und als “Aspirin” verkauft. Aber Achtung – Mädesüss sollte bei Allergie gegen Acetylsalicylsäure nicht verwendet werden!

Und so geht´s

Wasser mit Zucker kurz aufkochen, anschließend umrühren bis sich der  Zucker ganz aufgelöst hat. Die Mischung ein großes Gefäß umschütten und Zitronensäure, Zitronensaft  mit den ausgepreßten Schalen und die Blüten dazu geben. Das Gefäß zudecken und für 3 Tage kühlstellen, mehrmals umrühren.Dann den Saft abseihen, in (sterilisierte) Flaschen abfüllen und kühl aufbewahren.
Der Saft ist mindestens 1 Jahr haltbar.

Wir benötigen :


  • 1 l Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 2 Biozitronen, Saft und Schale
  • 1,5 dag Zitronensäure
  • 3 Handvoll Mädesüßblüten
  • 1 großes Gefäß zum Ansetzen